Faseroptische Sensoren nach dem FBG-Prinzip
Das Faser-Bragg-Gitter-Prinzip (FBG)
Aus einem breitbandig in den faseroptischen Sensor eingestrahlten Lichtspektrum mit vielen verschiedenen Wellenlängen wird das Licht einer Wellenlänge reflektiert und in einer Auswerteeinheit analysiert.
Diese Wellenlänge gibt Aufschluss über den jeweils aktuellen Zustand des Sensors hinsichtlich seiner Temperatur bzw. seiner mechanischer Dehnung.
Da keinerlei elektrische Energie am Messort vorhanden ist, sind die Sensoren auch für explosionsgefährdete ("Ex"-) Bereiche, Feuchträume, sowie elektromagnetisch belastete Zonen (EMI) bestens geeignet.
Das Messverfahren eröffnet neue Einsatzfelder für die unterschiedlichsten geophysikalischen, baustatischen und baudynamischen Untersuchungen.
Dabei ist ein wesentlicher Vorteil, dass die sehr langzeitstabilen Sensoren bereits bei der Errichtung der Bauwerke integriert werden können und während der gesamten Lebensdauer keine weiteren Abgleich- oder Wartungsarbeiten erforderlich sind. Die nachträgliche Installation der Sensoren ist ebenfalls möglich.
Häufig wird das System zur Überwachung und zur Übernahme von Steuer- und Regelungsaufgaben in der Bauwerks- und Strukturüberwachung eingesetzt.
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