IKB Niedrigdruckberstscheibe
Berstscheiben haben sich als passives Absicherungselement bei Über- wie auch Unterdruck bewährt. Bei niedrigen Berstdrücken im Bereich =< 0,5 bar stossen Berscheibenkonstruktionen aus Metall und Graphit - auch wegen ihrer Empfindlichkeit - an ihre Grenzen. Bei Graphit-Berstscheiben kommt die Partikelfragmentation während des Berstens noch erschwerend hinzu. Die Anwendung der Regelwerke DGRL für die Drücke > 0,5 bar und ASME SEC. VIII, Div. 1 für Drücke >15 psi bietet die Möglichkeit, auf kostenintensive und wiederkehrende Abnahmeverfahren zu verzichten, wenn eine Überdruckabsicherung =< 0,5 bar installiert ist. Die einzigartige Niedrig-
druck-Berstscheibe IKB® ist für den Druckbereich =< 0.5 bar bestimmt. Erstmals wird hier die Imperfektionstechnologie erfolgreich für die Berstauslösung bei Berstscheiben angewendet.
Grösste Querschnittsfreigabe - ohne Fragmentation
Selbst bei ungemein niedrigen Berstdrücken wird die grösste Querschnittsfreigabe erzielt, ohne dass es zur Fragmentation kommt. Weitere Vorteile sind Aseptikdesign, Vakuum- und Druckzyklenresistenz sowie ein Arbeitsfaktor von bis zu 96%. Für die gängigsten Anwendungsbereiche sind Materialausführungen in 316 (L) und Hastelloy C276 erhältlich.
Einbau nach dem Sandwich-Prinzip
Geliefert wird diese neueste Generation von Berstscheiben in Sandwich-Bauweise: Sie wird einfach zwischen vorhandene, gängige Rohr- oder Flanschverbindungen eingesetzt. Der Einbau erfolgt ohne spezielle Werkzeuge. Das Anzugsmoment der Flanschschrauben hat keinen Einfluss auf die Funktion der Berstscheibe.